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10. Oktober 2014 - „Living Library“: Geschichten, die nur das Leben erzählen kann…

Als ich angesprochen wurde, ob ich an dem Projekt „Living Library“, welches vom internationalen „no hate speech movement“[i] veranstaltet wurde, teilnehmen möchte, konnte ich mir zuerst wenig über die Abläufe und die Ziele dessen vorstellen. Was sollte ich, als Aussteiger aus der rechtsextremistischen Szene in Deutschland beitragen, wenn Flüchtlinge, eine junge Muslimin, ein Menschenrechtsaktivist aus der Ukraine und viele andere aus ihren persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung berichten? War ich doch über Jahre selbst Täter, der nicht davor zurückschreckte Menschen allein wegen deren Herkunft, Religiosität oder etwaigen politischen Engagement abzuwerten.

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